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VHS‐Workshop zu den Themen: Auswirkungen des Klimawandels, Zukunft der Energieversorgung,
Perspektiven der Klimapolitik, Neue Energietechnologien, Persönliche Verantwortung
Während der Alptraum in Japan nicht enden will und noch gar nicht abzusehen ist, wie lange und wie intensiv die beschädigten Reaktoren in Fukushima noch vor sich hin strahlen werden, verändert sich die Bewertung der Atomkraft in Deutschland radikal. Bereits ein Jahr zuvor ‐ nach der Explosion der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ am 20. April 2010 ‐starrte die Welt wochenlang fassungslos auf die Live‐Bilder, die das ins Meer sprudelnde Öl zeigten.
Die Ereignisse in Fukushima und im Golf von Mexiko machen nachdrücklich klar, dass ein Energiekonzept mit einer wirklich tragfähigen Brücke zum zügigen und naturverträglichen Ausbau der erneuerbaren Energien, mehr Energieeffizienz und mehr Energiesparen erforderlich ist. In der Debatte über die Atom‐ und Energiepolitik zeichnet sich Einvernehmen über einen beschleunigten Stromnetzausbau ab.
Aber sind wir auf diese Wende auch vorbereitet? Wie steht es bei uns mit dem Energieverbrauch und mit dem Einsatz alternativer Energien? Welche Chance hat der Umbau der Energieversorgung in Deutschland? Und welchen Preis sind wir bereit, dafür zu zahlen? Jeder will die saubere Energie ‐aber kaum einer die Anlagen, was ein aktueller Rechtsstreit vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel beweist.
In der aktuellen öffentlichen Diskussion tauchen viele Widersprüche auf. Warum sagen viele „Atomkraft‐ ja bitte, aber nicht vor meiner Haustür“? Wie kann es sein, dass dieselben Menschen, die sich nachdrücklich gegen Atomkraft aussprechen, gegen den Bau von Windkrafträdern sind, weil sie „das Landschaftsbild verunstalten“? Weshalb sind Kernkraftgegner dagegen, Hochstromleitungen in ihrer Region errichten zu lassen, um Energie aus Windkraftanlagen beziehen zu können?
Ein VHS‐Workshop mit dem Titel „Energiewerkstatt“, der erstmals in diesem Jahr in NRW durch den VHS‐Verband NRW eingeführt wurde, soll die Dimension der Energieversorgungsfrage bewusst machen und das Wissen zum Thema Energie erweitern. Welche Energietechnologien stehen uns heute schon zur Verfügung? Welche Energiekonzepte verfolgt die Forschung für die Bewältigung der Energieproblematik?
Für das Pilotprojekt des VHS‐Verbandes NRW entwickelte IMAGO GmbH Dozentenleitfäden, Teilnehmermaterialien und eine interaktive LernCD. Vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse wird mit Hochdruck daran gearbeitet, die Materialien des NRW‐Projektes auch bundesweit für alle Volkshochschulen zur Verfügung zu stellen.
Interessierte Volkshochschulen, die Werbematerialien, Flyer, Plakate und Ankündigungstexte für ihre Programmplanung erhalten möchten, wenden sich bitte per Mail an:
info@imago-dortmund.de, Stichwort: Energiewerkstatt, Ansprechpartner ist Thomas Heine, Geschäftsführer der IMAGO GmbH. |